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Verbindung von Dienstreisen mit privaten Reisen

(§ 13 Bundesreisekostenrecht)

Werden Dienstreisen mit privaten Reisen verbunden, wird die Reisekostenvergütung so bemessen, als ob nur die Dienstreise durchgeführt worden wäre. Die Privatreise darf die Höhe der zu erstattenden Reisekosten nicht beeinflussen.  Unabhängig von der zeitlichen Lage des Dienstgeschäftes (vor, während oder im Anschluss an eine private Reise) bemisst sich die Reisekostenvergütung als wären Dienstreisende unmittelbar vor dem Dienstgeschäft an den Geschäftsort gefahren und unmittelbar danach wieder in die Wohnung oder Dienststätte zurückgekehrt. 

Dauert ein Urlaub länger als fünf Arbeitstage, wird der Reise ein überwiegend in der Privatphäre liegender Hintergrund unterstellt. Es werden in diesem Falle nur die unmittelbar zusätzlichen Fahrtauslagen, die durch das Dienstgeschäft verursacht worden sind, und das Tage- und Übernachtungsgeld für die Dauer des Dienstgeschäftes übernommen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob zuerst die Dienstreise oder der Urlaub geplant war.